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Eishockey in Feldkirch - Entstehung und Gründung bis Gegenwart
- Bereits um die Jahrhundertwende wurde im Innenhof der "Stella Matutina" dem Eislaufen und dem Vorläufer des heutigen Eishockey, "Bandy" rege nachgegangen. Damit ist eindeutig erwiesen, daß der Eishockeysport in Vorarlberg, in Feldkirch seinen Ursprung hatte. - Im Jahre 1906 begann auf dem "Levner Weiher" der Eislaufbetrieb, der später im Gymnasiumhof fortgesetzt wurde. Doch erwies sich dieser Hof auf die Dauer als zu klein, sodaß ab dem Jahre 1928 der Eislaufbetrieb auf dem Leonhardsplatz stattfand. - Im Jahre 1932 wurde die erste Eishockeymannschaft gegründet. Geburtshelfer dieser ersten Mannschaft waren: als Funktionäre, die Herren Theobald Kiene u. Edi Lingg, sowie als Mannschaftsstützen Friedrich Lässer, Otto Jussel u. Hans Fuetscher. Durch freiwillige Spenden wurden im Jahre 1933 die ersten Dressen mit dem Emblem EisHockeyClub Feldkirch angeschafft. - Die Stadt Feldkirch stellte im Jahre 1934 dem Club, Hochwasserplanken als Spielfeldumrandung zur Verfügung. - Das Jahr 1935 war durch die Integration des EisHockeyClub als Riege in den Winter- Sportverein Feldkirch gekennzeichnet. - In diesen Anfangsjahren wurden Spiele gegen die Studenten der Stella Matutina und Mannschaften aus Rankweil (Vlbg.), Chur (CH) und Konstanz (D) ausgetragen. Durch Beginn der Kriegswirren kam der Spielbetrieb teilweise zum erliegen, jedoch wurden bis zum Jahre 1941 noch verschiedene Spiele ausgetragen.
- Als Sektion des Sportvereines Blau-Weiß Feldkirch wurde 1945 der EisHockeyClub Feldkirch von den Herren Herbert Hecke und Pepi Urban neu organisiert. In diesem Zusammenhang muß der Name Urban besonders erwähnt werden, da dieser untrennbar mit dem Feldkircher Eishockeysport verbunden ist. Nachdem in den vergangenen Jahren eine interne Vorarlberger Meisterschaft ausgetragen wurde, begann im Jahre 1949 eine reguläre Vlbg. Meisterschaft.   
- Im Jahre 1951 wird der EHC Feldkirch offizielles Mitglied des Österreichischen Eishockey Verbandes. Der EHC Feldkirch wird im Jahre 1952 erstmals Bodenseepokalsieger. 1954 erneut Bodenseepokalsieger spielt der EHC Feldkirch in der damals höchsten österr. Spielklasse. Aus diesem Grund werden hohe Banden angeschafft, denen im Jahre 1955 eine Umzäunung am Leonhardsplatz folgt. Die Herren Herbert Hecke, Walter Kiene u. Pepi Urban werden Staatsligaschiedsrichter. Obmann Emil Koroschitz wird zu Grabe getragen. Walter Kiene organisiert im Jahre 1956 eine Frankreich-Tournee. - Im Jahre 1957 stellt Feldkirch mit einem 2:1 Sieg gegen den Innsbrucker EV eine ausgesprochene Sensation dar. Baumeister Willi Weh und Pepi Urban reichen bei der Stadt Feldkirch Pläne für die Errichtung einer Kunsteisbahn auf dem Leonhardsplatz ein, die jedoch als Utopie zurückgewiesen werden. 1959 Feldkirch wieder in der Landesliga, um das Jahr darauf wieder in die National-Liga B aufzusteigen. - Auf Initiative des Obmannes Pepi Urban wird im Jahr 1962 ein Proponentenkomitee zur Errichtung einer Kunsteisbahn in Feldkirch gegründet. Den Funktionären des Clubs, sowie den damaligen Spielern der Staatsligamannschaft wurden im Jahre 1963 die Ehrenplaketten für Verdienste um den Eishockeysport in Vorarlberg vom Vlbg. Eishockey-Verband verliehen. - Zu den Olympischen Winterspielen 1964 in Innsbruck entsendet der EHC Feldkirch mit den Herren Walter Kiene, Herbert Hecke u. Pepi Urban drei Funktionäre. Am 6.12.1964 war es dann, mit der Eröffnung der Vorarlberger Kunsteisbahn in Feldkirch am "Breiten Wasen", soweit. An den Arbeiten war der EHC Feldkirch maßgeblich beteiligt. - 1966 wieder ein Jahr der Ehrungen: Vom Österr. Eishockey-Verband wird an Pepi Urban und Walter Kiene die Silberne Ehrennadel des Verbandes verliehen. Herbert Hecke erhält die Bronzene Ehrennadel. Norbert Wehinger wird in die Österr. Nationalmannschaft einberufen. Baumeister Willi Weh, als verdienter Funktionär (Präsident) wird zum Ehrenpräsidenten ernannt. - 1967 - Das Jahr des Aufstieges! Mit 8 Siegen in 10 Spielen (1 Remis u. 1 Niederl.) wird der EHC Feldkirch Meister in der National-Liga A und steigt unter Präsident Erich Dicht und Spielertrainer Andy Herrebout in die Österr. Bundesliga auf. Dank Bundesrat Dr. Hans Pitschmann der eine Sponsortätigkeit der Liechtensteiner Fima "Hilti-International" aushandelt wird der Club in EHC Hilti-Feldkirch umbenannt. Für 30-jährige vorbildliche Tätigkeit in verschiedenen führenden Funktionen erhält Pepi Urban den goldenen Ehrenring des EHC -Hilti Feldkirch. Im ersten Spieljahr in der Österr. Bundesliga konnte der 6. Platz erreicht werden. Den Cup Hilti-International gewinnt Feldkirch nach einem sensationellen Endspiel (8:3-Sieg gegen Dynamo Jihlava). Für das Spieljahr 1968/69 wird der tschechische Trainer Pepan Koller verpflichtet. Dieser bringt den Weltklassespieler Vlasta Bubnik mit. Ein Jahr später kommt mit Stanislav Sventek ein weiterer Tscheche nach Feldkirch. Zu den bereits in der vergangenen Saison aus Tirol verpflichteten Spielern, Bernhard Stricker und Sepp Mörtl wird auch Herbert Mörtl geholt. Am Ende der Saison 69/70 wird Feldkirch Vizemeister hinter dem KAC. 1970/71 werden weitere Verstärkungen geholt: Sepp Mössmer u. Gerhard Wegscheider aus Tirol und Rudi Keil aus Südafrika. Es bleibt der 3. Endrang. Nachdem Hermann Märk 2 Jahre das Präsidentenamt innehatte übernimmt dieses Amt Kurt Engel. - Zur Spielsaison 1971/72 wurde erstmals unter VEU (Vlbg. Eishockey Union) Feldkirch angetreten. Jim Wilcox u. Barry Watson aus Kanada sind die neuen Ausländer. Für die Saison 1972/73 wird mit der Creditanstalt-Bankverein ein neuer Sponsor präsentiert. Alfons Sugg wird neuer Präsident. Erstmals kann der KAC mit 5:4 besiegt werden. Am Ende bleibt jedoch nur Rang 7. In Feldkirch werden zu Beginn der Saison 1973/74 erstmals skandinavische Spieler präsentiert. Aus Finnland bringt der neue Trainer, Jaakko Sartio die beiden Spieler, Tommi Salmelainen und Pekka Kuusisto mit. Die VEU-CA Feldkirch belegt den 5. Endrang. Zur Saison 1977/78 bekommt die Kunsteisbahn ein Dach. Ein schweres Jahr 1978/79 beginnt, nachdem der Verein schwer verschuldet ist. In einer außerordentlichen Jahreshauptversammlung wird Ing. Xaver Wetzel neuer Präsident. Mit ihm nimmt ein komplett neuer Vorstand die schwere Arbeit auf. Mit einem 5:0-Sieg über den HC Salzburg im letzten Meisterschaftsspiel konnte dem drohenden Abstieg entronnen werden. Für die Meisterschaft 1979/80 wurde als Trainer Miroslav Berek verpflichtet. Als ausländische Spieler wurden aus Kanada Richard Grenier u. Kelvin (Kelly) Greenbank verpflichtet. Die Play-Off wurden nur knapp verfehlt, weshalb der 6. Endrang blieb. 1980/81 werden aus Russland die Spieler Alexandre Barinev und Vladimir Repnev verpflichtet. Nach dem Ausfall von Repnev wird Kelly Greenbank wieder in den Kader aufgenommen. Rudi Zanona wird sportlicher Leiter. Die Hypobank neuer Sponsor. Am 29. Mai 1981 bekommt Kelly Greenbank die österr. Staatsbürgerschaft. 15 Jahre in der Österr. Eishockey-Bundesliga - 1. Meistertitel in der Saison 1981/82! Am Transfermarkt wird kräftig zugelangt. Es kommen: Brian Hill (Canada), Jeff Geiger (VSV), Michael Rudman, Wolfgang Kocher (beide ATSE Graz), Günter Stockhammer (Stadlau), sowie Karl Heinzle u. Lothar Schneider (Dornbirn). Nach Zerwürfnissen zwischen Mannschaft und Trainer Berek die in der Trainerentlassung gipfeln übernimmt Rudi Zanona das Coaching und Kelly Greenbank wird erstmals Spielertrainer. In 38 Spielen gibt es: 29 Siege, 3 Remis u. nur 6 Niederlagen. Im entscheidenden Spiel auswärts in der "Höhle des Löwen" in Klagenfurt, gibt es nach einem 2:4-Rückstand noch zu Beginn des letzten Spielabschnittes, durch eine aufopfernd kämpfende Mannschaft in den letzten drei Minuten einen 6:4-Sieg und damit den 1. Meistertitel! - Zur Saison 1982/83 steigt mit dem EHC Lustenau ein 2. Vorarlberger Verein in die höchste österr. Spielklasse auf, um jedoch gleich wieder abzusteigen. Zur fast unveränderten Mannschaft kommt aus dem eigenen Nachwuchs Gerhard Puschnik dazu. Unter Spielertrainer Greenbank wird der Meistertitel erfolgreich verteidigt. 1983/84 wird aus Canada Garry Davidson als Trainer verpflichtet. Rudolf Zanona wird neuer Präsident. Aus Zeltweg kommt Friedrich Ganster zu Feldkirch. Zu Beginn der Meisterschaft werden 17 Spiele in Folge nicht verloren. Der Meistertitel konnte abermals erfolgreich verteidigt werden. Auch die Jugend der VEU wird österr. Meister. Die "NEUE" Vlbg. Tageszeitung wurde als neuer Hauptsponsor präsentiert. Die "NEUE-VEU" konnte jedoch die hohen Erwartungen in der Saison 1984/85 mit dem 4. Rang nicht erfüllen. Die Jugendmannschaft wurde erneut Meister! Mit Bart Crashley wird für die Saison 1985/86 ein neuer Trainer verpflichtet. Es reicht zum Vizemeistertitel. Die Jugend wird abermals Meister. 1986/87 - eine schwere Saison in der Vereinsgeschichte! Sportlich reichte es nur zum 4. Endrang. Aber viel schwerer waren die finanziellen Probleme. Es mußte der Ausgleich angemeldet werden, alle Gläubiger stimmten zu, sodaß eine Weiterführung des Vereines möglich war. - Aufbruch zum Neubeginn war die Devise für die Saison 1987/88. Finanzchef Ferdinand Mayer legte ein Sparbudget vor. Aus Canada wurden Rick Nasheim, Chris McCauley u. Jocelyn Bolduc (wurde durch Mark Raedeke ersetzt) verpflichtet. Rick Nasheim wurde Torschützenkönig und Punktebester. Kelly Greenbank wurde für sein 300. Meisterschaftsspiel für die VEU geehrt. Die Meisterschaft wurde mit Rang 4 beendet. 1988/89 eine unauffällige Saison mit Endrang 3. Nasheim abermals Torschützenkönig. Der Einmillionste Zuschauer in der Vorarlberghalle wird geehrt. Dr. Reinhard Pitschmann wird neuer Präsident und präsentiert für die Saison 1989/90 mit Alexandre (Sascha) Barinev den Wunschtrainer, der seinerseits den russischen Starverteidiger Fedor Kanarejkin mitbringt. Weitere Zugänge sind Mike Shea u. Richard Grenier. Kelly Greenbank wird am 7.3.89 nach 10-jähriger Tätigkeit bei der VEU verabschiedet, kehrt jedoch nach kurzem Trainergastspiel beim EHC Chur wieder zu seiner VEU zurück. Als Vorbereitung auf die österr. Meisterschaft wird der 1. Alpen-Nationen-Cup mit Italien (Vorreiter der heutigen Alpenliga) ausgetragen. An der Schaffung dieser Liga waren die Funktionäre der VEU maßgeblich beteiligt. In der österr. Meisterschaft war die VEU nach 22 Siegen im Grunddurchgang überlegener Tabellenführer und konnte die Saison mit dem 4. Meistertitel beenden. Nasheim wurde abermals Torschützen- u. Punktekönig und im Mai 1990 österr. Staatsbürger. Erfreulich auch der 2. Rank von Gerhard Puschnik in der Skorerliste. Ing. Rudolf Zanona wird zum Ehrenpräsidenten ernannt.
- Mit den Verpflichtungen der neuen Russen Anatoli Antipow u. Mikhail Warnakow wollte die VEU 1990/91 an den letztjährigen Erfolg anknüpfen. Es wurde jedoch "nur" Rang 3. Eine bessere Saison erwartete man sich 1991/92. Erstmals wird mit Italien u. Slowenien die Alpen-Liga ausgetragen. Feldkirch belegt   
in der Gruppe B den 8. Rang. Alpen-Liga-Meister wird der HC Devils Milano. Nach Internen Problemen in der Mannschaft wurden Fedor Kanarejkin und Trainer Barinev entlassen und am 13.11.1991 mit Ralph Krueger(Deutsch-Canadier) der neue Trainer präsentiert. Am Ende steht Rang 3.Zur Saison 1992/93 werden von Trainer Ralph Krueger drei neue Ausländer aus Canada bzw. USA präsentiert: Simon Wheeldon, Tyler Larter u. Dennis Smith.Aus diesem Trio sollte am Schluß jedoch nur mehr Simon Wheeldon übrigbleiben,da dieser als einziger die Erwartungen erfüllt. - Sportlich war es keine berauschende Saison. In der Alpen-Liga wurde der 6. Platz von 16 und in der heimischen Meisterschaft ebenfalls der 6. Rang von 6 Mannschaften belegt. Bei der Eishockey-WM in München im Mai 1993 gelingt Ralph Krueger ein absoluter Glücksgriff. Er konnte die Weltklassespieler Bengt-Ake Gustafsson und Thomas Rundqvist als Neuzugang für die VEU gewinnen. Damit begann die erfolgreichste Ära in der Vereinsgeschichte der VEU Feldkirch. Ein weiterer Glücksgriff gelang mit dem "Austro" Tom Searle! Die 3. Alpen-Liga-Meisterschaft konnte auf Platz 5 von 15 Mannschaften beendet werden. Die österr. Meisterschaft konnte mit dem insgesammt 5.Titelgewinn abgeschlossen werden. - Neuer Präsident wird Günther W. Amann. Der Verein wird in Samina* VEU Feldkirch umbenannt. Für die Saison 1994/95 wird die Mannschaft mit dem Verteidiger Dominic Lavoie (Los Angeles Kings /NHL) verstärkt. Das Europa-Cup-Turnier im Okt. in Feldkirch wird auf Platz zwei hinter EHC Kloten beendet. Beim Halbfinalturnier in Minsk (Weißrussland) wird Rang 3 belegt. In dem neu geschaffenen 6-Nationen-Turnier (anstelle der Alpen-Liga) wird die Gruppe West souverän gewonnen. Beim Halbfinalturnier gibt es Rang 3. Die österr. Meisterschaft wird abermals gewonnen. Die Saison 1995/96 sollte die bis zu diesem Zeitpunkt erfolgreichste in der Vereinsgeschichte werden (daß anschliessend noch erfolgreichere folgten konnte zu dieser Zeit noch niemand voraussehen). Die Alpen-Liga wurde als Sieger (erste österr. Verein) beendet. Das Halbfinalturnier im Europa-Cup in Kloten (mit 2 Spielen in Feldkirch) konnte durch Siege gegen Tivali Minsk (WRU) und TPS Turku (FIN) und einem Unentschieden gegen den EHC Kloten gewonnen werden wodurch erstmals eine österr. Mannschaft an einem Europa-Cup-Final-Turnier teilnehmen konnte. In Köln gab es nach hervorragenden Spielen den 4. Endrang. Die heimische Meisterschaft wurde wiederum ein Spaziergang (nur 3 Niederlagen in 37 Spielen) und am Ende konnte sogar im 4. Finalspiel in Klagenfurt mit einem 5:0 neuerlich der Meistertitel (Nr. 7) geholt werden. Für das Spieljahr 1996/97 hat sich Ralph Krueger und seine Mannschaft ein hohes Ziel gesteckt. Neben der erfolgreichen Titelverteidigung in der österr. Meisterschaft und der Alpen-Liga soll erstmals der Europa-Cup-Titel geholt werden. Die Mannschaft wurde mit den Neuzugängen Rob Robinson u. Andre Dietzsch verstärkt. Kim Issel zu Beginn der Meisterschaft ebenfalls als Neuzugang gemeldet hat im Nov. wegen Erfolglosigkeit den Verein verlassen. Es wurde Daniel Gauthier verpflichtet. Beim Europa-Cup-Halbfinalturnier im Nov. in Feldkirch wurden alle drei Spiele gewonnen. Dabei kam es zu einem neuerlichen Knüller (wie im vergangen Jahr TPS Turku aus dem aktuellen Weltmeisterland geschlagen wurde), konnte auch heuer mit Petra Vsetin die Mannschaft aus dem aktuellen WM-Land (Tschechien), mit 5:2 besiegt werden! Beim letzmalig durchgeführten Europa-Cup-Finale in Oberhausen b. Düsseldorf (BRD) wird die Samina* VEU wieder 4. Es gewinnt die Mannschaft von Lada Togliatti. Der Titel des Elite-Alpenliga-Meisters konnte erfolgreich verteidigt werden. Nach spannenden Halb- u. Finalspielen konnte auch der Österr. Eishockey-Meistertitel wieder ins "Ländle" geholt werden ( zum 4. mal in Folge! - zum 8. mal gesamt ). Praktisch mit dem Saisonschlußpfiff werden die Weichen für die Saison 1997/98 gestellt. Nachdem die beiden Urgewächse Karl Heinzle und Konrad Dorn ihre Karriere beenden, die Verträge mit Andre`Dietsch und Rob Robinson keine Verlängerung erfahren setzt der Trainer auf weitere Verstärkungen aus Skandinavien. Als Zugänge werden von Jokerit Helsinki, Mika Asikainen (ein 21-jähriger Stürmer) sowie von Rosenheim die beiden Verteidiger, Per Lundell (SWE) u. Jesper Duss (DEN) gemeldet; Als zweiten Torhüter kann Bruno Campese (Ital. Ex-Intern.) von Augsburg verpflichtet werden; weiters sollen auch die beiden Nachwuchspieler Divis Raimund und Christoph Gesson vermehrt zum Zuge kommen. Mit Konrad Dorn wird die Position eines Co-Trainers besetzt, nachdem sich Ralph Krüger entschieden hat in laufenden Saison nebenbei auch das Schweizer Nationalteam zu coachen. Als Ziele werden wieder die Titelverteidigungen Elite-Alpenliga u. Österr. Meisterschaft und das gute Abschneiden in der European Hockey League genannt. Aus diesem Grund wird im Sept. auch noch ein weiterer Neuzugang gemeldet: Glenn Mulvenna ( 3o.jähr. Kan.-Ire ), Mittelstürmer; Dieser wird jedoch nach dem 3. Alpenliga-Spiel entlassen. Nach dem guten Start in der EHL wird als weitere Verstärkung aus Slovenien Tomaz Vnuk, ( Laibach, bis 31.1.98, mit Option für die Saison 1998/99 ) und kurze Zeit später Nic Zupancic, ( Bled ), verpflichtet. Das 1. Saisonziel die Elite-Alpenliga zu gewinnen wird mit einem 5:3 u. 4:4 gegen den KAC erreicht. Im Dezember kann nochmals ein Neuzugang aus Schweden gemeldet werden: Patrik Aronsson, Verteidiger von Leksands IF. In der EHL wird die Gruppe C mit nur einer Niederlage (1:3 geg. Storhamar ) gewonnen ( beide Spiele geg. Köln werden gewonnen! ); Im Play-Off wird die finnische Mannschaft von Hämeenlinna ( 4:4, 7:2 ) ausgeschaltet. Als dann auch noch der Zuschlag zur Austragung des Top-Four-Finals an Feldkirch vergeben wird, träumt jeder vom EHL-Meistertitel. Daß dieser dann Wirklichkeit wurde ( mit Siegen über Vsetin, 3:2 und Dynamo Moskau, 5:3 ) grenzt an ein Wunder und ist
nur Dank super Arbeit von Ralph Krueger und seiner Mannschaft in den letzten Jahren zu begründen. Einer kann diesen Erfolg nicht mehr miterleben, - Pepi Urban, ein Mann der ersten Stunde, hat uns für immer verlassen.Leider gibt Ralph ( "auf dem Gipfel angekommen" ) kurz nach diesem wohl   
einmaligen Erfolg bekannt, daß er ab der Saison 1998/99 nicht mehr für die Erste VEU Feldkirch zur Verfügung steht,da er mit der Aufgabe als Schweizer Nationalcoach ausgelastet sein werde und auch seiner Familie mehr Zeit widmen möchte.Er wird jedoch vorerst in Feldkirch wohnhaft bleiben. Als Nachfolger kann Bengt-Ake Gustafsson gewonnen werden. Nachdem auch der Österr. Eishockey-Meistertitel (5. in Folge; 4:1-Sieg im Finale gegen KAC) fixiert wurde wird die Saison 1997/98 als die sportlich erfolgreichste in der Geschichte der VEU eingehen. - Leider hatte dieser sportliche Höhenflug negative Auswirkung auf wirtschaflicher Seite, die sich jedoch erst während der Saison 1998/99 zeigen sollten. Von der Vereinsführung wurde es, spätestens mit dem Gewinn des EHL-Champions, verabsäumt entsprechende Weichen in Marketing- u. Infrastrukturbereichen zu stellen. Jedoch auch von Seite der Politik kamen zu diesem Zeitpunkt keinerlei Unterstützungen. Der längst fällige Hallenumbau wird wieder verschoben, wodurch dem Verein auch entsprechende Mehreinnahmen entfallen! Seitens der Medien (Ausnahme Printmedien u. ORF-Vlbg.) wird das Eishockey ebenfalls totgeschwiegen. Auch Sponsoren zeigen wenig Interesse an der VEU .
- Für Bengt-Ake waren die Verteidigung der Titel in der Alpenliga und in der Österr. Meisterschaft die Hauptziele. Weiters wollte man in der EHL soweit wie möglich kommen. Auch beim Spengler-Cup wollte man eine gute Figur abgeben. Die Neuverpflichtungen, Jonas Bergqvist, Tomas Strandberg, Niklas Gällstedt, Robert Nordmark, Eric Ryman (SWE), Anrdeas Loth (D), ließen abermals auf eine starke VEU schließen. Zusätzlich wurde auch noch Kjell Samuelsson (SWE) verpflichtet, nachdem sich die Genesung von Dominic Lavoie verzögerte. Samuelsson absolvierte jedoch nur 11 Spiele und kehrte wieder in die NHL (Tampa Bay) zurück.
Notiz am Rande: Er wechselte ausgerechnet zu dem Verein der im Sept. 98 in Feldkirch das Trainingslager absolvierte und gegen die VEU in einer NHL-Challenge mit 4:1 siegreich blieb. Am 12. Sept. wurden die Baumeister der Erfolgsjahre, Ralph Krueger, Thomas Rundqvist und Bengt-Ake Gustafsson sowie weitere verdiente VEU-Spieler (Konrad Dorn, Karl Heinzle, Sigi Haberl u. Reinhard Lampert) mit einer Exhibition (All-Starteam u.a. mit Hakan Loob, Peter Andersson, Anders Eldebrink, Staffan Lund, Tommi Samuelsson) verabschiedet. Die Dressen mit der Nr. 9 u. 14 wurden gesperrt und dürfen nie mehr vergeben werden, so wie bereits die Nr. 10 von Kelly Greenbank. Die Spiele der Alpenliga waren von Höhen und Tiefen begleitet. Erstmals wurden finanzielle Probleme sichtbar. Spieler wie Tomas Strandberg (Kloten), Bruno Campese (England) und Robert Nordmark (KAC) verliessen den Verein. Der VSV dominierte die Meisterschaft suverän. Durch einen geschickten Schachzug der Vereinsverantwortlichen konnte das Halbfinalturnier nach Feldkirch geholt werden (2.HF in Bozen). Feldkirch und Bozen gewannen diese Turniere, das Finale wurde zu einer deutlichen Sache für die VEU ( 4:0, 6:0 ), womit der Alpenligatitel Nr. 4 gefeiert werden konnte. In der EHL sollte es jedoch nicht so laufen wie gehofft. Nach dem Sieg im Eröffnungsspiel gegen Dynamo Moscow folgten Niederlagen gegen Valerenga und den EV Zug. Damit wurde der für den Aufstieg in die nächste Runde notwendige 2. Platz vorzeitig verspielt. Der am 15.Nov. in Feldkirch ausgetragene SuperCup (Sieger EHL geg. Sieger ContinentalCup) gegen HC Kosice wurde eine klare Sache für die VEU: 4:0-Sieg. Beim SpenglerCup in Davos konnte sich die Mannschaft beim ersten Antreten recht ordentlich ins Szene setzen, belegte jedoch trotzdem nur den 5. Endrang. Die Österr. Meisterschaft wurde unter keinem guten Stern in Angriff genommen. Vereinsinterne Schwierigkeiten (Spieler hatten seit Okt. keine Gehälter mehr bekommen), Zuschauer blieben aus, Rang 4 nach dem Grunddurchgang, HalbFinal-Aus gegen VSV. Den Vereinsverantwortlichen (unter der Führung von Interimschef Dr. Reinhard Pitschmann) blieb nur mehr der Gang zum Ausgleichsrichter. Im Mai 1999 wurde der Ausgleich mit einer Quote von 40% (rund 6Mio S) von den Gläubigern angenommen. Nun traten auch die Politiker in den Vordergrung. Seitens der Stadt wurde der längst fällige Hallenumbau zugesichert und in Angriff genommen. Dieser wird rund 35 Mio S betragen und in zwei Etappen durchgeführt. - Die finanzielle Situation der VEU läßt für die Saison 1999/2000 und einem Budget von rund 15 Mio und der Abwanderung vieler langjähriger Spieler und Publikumslieblinge ( Divis, Puschnik, Wheeldon, Vnuk, Gauthier, Lavoie, Zupancic, Gällstedt, Ryman, Loth, Strauss) kaum auf eine schlagkräftige Truppe schließen. Mit der Verpflichtung von Marc McGregor als Manager wurde jedoch eine gute Basis geschaffen, um die fünf verbliebenen Spieler, Ganster, Nasheim, Lampert, Schmidle und Rossi ein ansprechendes Team zu formen. Nachdem auch Bengt-Ake als Trainer nicht mehr zur Verfügung stand konnte mit Mike Sirant ein Mann aus Canada gewonnen werden. Neuverpflichtungen sind: TOR: Mark McArthur, Bernhard Bock und Patrick Schneider (reaktiviert) VERTEIDIGER: Brad Peddle, Brian Casey, Evan Marble (alle CAN), Robert Lukas (WEV, Markus Stengele (eig. Nachwuchs) STÜRMER: Dave Gilmore, Kevin Miehm, Danny Gravelle, Denis Chalifoux (alle CAN), Mark Szücs (Aut), Phillip Lukas (WEV), Heimo Lindner (KAC), David Schuller (KSV), Raimund Divis (reaktiviert), Walter Fussi, Markus Peintner (EHC L.) u. Herbert Lampert (eig. Nachwuchs) ; - An Stelle der Alpenliga tritt die neu geschaffene Internationale EisHockeyLiga mit den 4 Österreichischen (VSV, KAC, WEV u. VEU), 2 Slowenischen (Laibach u. Jesenice) sowie 2 Ungarischen (Dunafeer u. Szekesfehervari) Mannschaften; Anschließend wird die Österr. Meisterschaft ausgetragen; Weiters wird die VEU auch International tätig sein und zwar beim IIHF-Continental-Cup. - Seit dem Aufstieg in die höchste österr. Bundesliga im Jahre 1967 spielt nun die VEU Feldkirch in dieser höchsten Spielklasse und ist neben dem Klagenfurter AC der einzige Verein der ununterbrochen in dieser vertreten war bzw. ist. - Leider ergibt sich während der Saison im finanziellen Bereich ein noch größeres Manko als ursprünglich vermutet und so entwickelt sich im sportlichen leider auch ein Abwärtstrend, der eigentlich vom Spieler-Potential nicht notwendig gewesen wäre. Der Trainer machte sehr gute Arbeit, doch leider mussten einige Spieler vorzeitig abgegeben werden, weshalb es nicht mehr möglich war sportlich mit den anderen Teams mitzuhalten. Der Konkurs war nicht mehr aufzuhalten. Nach dem Konkurs der VEU , sah es ganz düster aus, für das Eishockey in Feldkirch! Doch ein Mann wollte das Eishockey in Feldkirch nicht sterben lassen, sodass er einen Nachfolge-Verein gründete! Walter Gau, gründete im Jahre 2000, den EC Supergau Feldkirch, der sich nach 4 Saisonen (2 Saisonen in der höchsten Klasse) auch als Supergau entpuppte! Nebenbei gründeten einige Eltern der jüngeren Generation, der VEU Spieler, einen Jugendverein - den EHC Feldkirch 2000! Anfangs ging Herr Gau einen guten konsequenten Weg. Da er aber alleine regierte, glitten ihm die Fäden bald aus der Hand und der Verein war dem Scheitern nahe! Die meisten Fans waren trotz allem froh, dass es Eishockey in Feldkirch gab! In der Saison 02/03 beendete der wohl bekannteste und treuste Feldkircher Eishockey Spieler seine Kariere! FRITZ GANSTER, die Legendäre Nr. 15 bekam sogar ein Abschiedsspiel welches er aber selber organisieren musste …. Ende der Saison 03/04 war aber fertig mit diesem Verein, geführt von Walter Gau und seinem treuen Helfer Fritz Ganster! Mit fast 1 Mio. schulden ging Walter Gau mit seinem EC Supergau in den Konkurs! Zuvor versuchte er noch mit Sponsoren die Löcher zu stopfen. Trotzdem sollte man diesem Mann einen Dank aussprechen, denn er hat für uns Fans das Eishockey in Feldkirch am Leben erhalten! Zum Glück kam Herr Schenk auf die Idee man könnte den Jugendklub sponsoren, um eine Kampfmannschaft in der Nationalliga auf die Beine zu stellen! Nach langen Verhandlungen und etlichen Stunden Arbeit wurde eine Lösung gefunden! Herr Marschnig, der Geschäftsführer von Schenk Air (eine Firma von Herr Dr. Schenk) gründet eine GmbH zusammen mit anderen Personen. Die erste Saison verlief trotzdem, dass man erst kurz davor wusste, dass man spielt, sehr gut!! Man kam ins Viertelfinale und belegte den 5ten Endrang! Seit Beginn der Saison 2006/07 heisst unser Verein endlich wieder VEU Feldkirch (Verein Eishockey Union) und wurde auf Anhieb in einem packenden Finale gegen den EV Zeltweg Meister. Die Vereinsdaten nachzulesen auf www.veu-feldkirch.at .

Copy by   Harald Zampedri/ Michael Helm (ab 2000)
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